Julia

Lieber Manfred!

Nachdem ich dich bei mehreren Bestellungen 1994 in der Taxizentrale als Kundin am Telefon kennengelernt hatte, begegneten wir uns an Weihnachten 2011 beim Abendmahl in der Nordendgemeinde am Altar!  Schon bald kamen wir ins Gespräch, und du erzähltest mir von deinen verschiedenen Projekten. Am interessantesten fand ich, dass du gerade dabei warst, ein Buch zu schreiben. Nicht irgendein Buch – nein, dein bisheriges Leben wolltest du dir von der Seele schreiben! Da mich dein Leben, wie du es mir schon bei unserer ersten Begegnung an Weihnachten eingehend geschildert hast, sehr bewegte, bot ich dir an, dieses Projekt weiter zu begleiten. Schließlich hatte ich beruflich als Lektorin bereits Erfahrungen sammeln können. Das Besondere hieran war: Wir arbeiteten seitdem nicht nur zusammen, sondern es entwickelte sich zwischen uns eine Partnerschaft, wie sie glücklicher nicht sein kann! Dieses Wir-Gefühl, das zwischen uns besteht, ist aus unser beider Sicht die wichtige Basis, auf der eine Partnerschaft gut funktionieren kann. Dich, Manfred, schätze ich als einen intelligenten, charaktervollen, aufgeschlossenen und sehr liebenswerten Menschen und Partner für mein weiteres Leben! Ich freue mich sehr über dein Umfeld und habe deine Freunde kennen und schätzen gelernt! Daher bin ich immer wieder erschüttert darüber, wie viele Menschen dich bisher verkannt haben, vor allem deine eigene Mutter! Wärme und Geborgenheit musstest du dort entbehren, wo es am wichtigsten ist: im eigenen Elternhaus. Deshalb stehe auch ich hinter diesem Buch, das deutlich einen großen Teil unserer heutigen Gesellschaft hierzulande widerspiegelt, und hoffe, dass deine Autobiografie viele Leser findet.

Dir, lieber Manfred, wünsche ich gute Fortschritte bei deiner Genesung, Gottes Segen und noch viele glückliche Stunden, die du dir verdient hast!

Deine Julia