Klappentext

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt
werden, kann man Schönes bauen.

J. W. von Goethe


Manfred M. – geboren mit einer Sehbehinderung, die  sein ganzes
weiteres Leben bestimmt – weiß wie kaum ein anderer, wie wahr
diese Worte sind. Und wie sie zu seiner eigenen Wirklichkeit des
Lebens wurden.

Aufgewachsen bei den Großeltern, wird er nach fünf Jahren in einer
Nacht- und Nebelaktion gegen seinen Willen vor der  Tür seiner
Mutter abgesetzt. Ein Schock für ihn. Hier, in Frankfurt am Main,
beginnt der „Alptraum seines Lebens“.

Von der eigenen Mutter seelisch misshandelt wird erallein
gelassen, seiner Freiheit beraubt und seiner Bildungschancen, die
den Weg nach draußen hätten bedeuten können. Stattdessen
verfällt er einer schweren und für Jahre andauernden Depression.
Doch er kämpft sich durch, alleine, ohne Schulabschluss, ohne
Ausbildung, mit weniger als nichts. Nach fünf Jahren trister Arbeit in
einer Behindertenwerkstatt schenkt ihm das Leben eine neue
Chance – und er nimmt sie in die eigenen Hände!

Dieses Buch ist eine Abrechnung mit all jenen, die  ihn daran
hinderten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und es ist auch
ein Dankeschön an all die, die gemeinsam mit ihm daran glaubten,
dass nichts unmöglich ist. Aber vor allem ist dieses Buch ein Appell
an jene, die ein ähnliches Schicksal teilen und eines Tages vielleicht
ebenso für sich selbst erkennen können:

Es ist niemals zu spät, aufzustehen und seinen eigenen Weg zu
gehen. Und zwar nach vorne.